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Biofeedback / Neurofeedback

Wir vertrauen unseren Gehirnaktivitäten blind, dass sie zu unserem Wohle funktionieren. Doch wir sollten schon genauer hinsehen, denn manchmal wissen sie nicht,  was sie tun.

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Was ist Biofeedback & Neurofeedback

Biofeedback und Neurofeedback sind Trainingsmethoden, um mit Hilfe der Messung unserer Körperwerte eine unausgeglichene Selbstregulierung unseres Gehirns zu erkennen und zu optimieren.

Unser Gehirn als oberste Kontrollinstanz

Unser Gehirn ist das zentrale Organ, was selbständig die Funktion aller anderen Organe und Funktionen in unserem Körper steuert, da haben wir (fast) keinen Einfluss darauf. Wir vertrauen ihm vollends, dass es schon weiss, was es tut. Und wenn etwas aus dem Lot gerät, spüren wir das über unsere Körperwerte, wie Fieber, Puls, Herzschlag, Atem, Schwitzen, usw. 

Doch wenn das Gehirn eigenständig dafür besorgt ist, dass alle Organe funktionieren, wie sie sollen, wer steuert denn das Gehirn selbst, dass es dies auch richtig tut? Niemand, es gibt keine dem Gehirn übergeordnete Instanz, es reguliert sich selbst. Und dies lässt Fehlerquellen zu.

Einen Feedbackgeber simulieren

Doch wir können dem entgegen wirken, indem wir dem Gehirn einfach darüber Feedback geben, was es gerade tut. Und mit dem Feedback lernt es selbst, wenn es gerade suboptimal wirkt und korrigiert sich selbst im Rahmen seiner Selbstregulierung. Während wir uns im Biofeedback den Körperwerten wie Atem, Körpertemperatur, Puls, Muskelspannungen, Hautleitwert und Herzratenvariabilität bedienen, messen wir im Neurofeedback direkt die Gehirnaktivitäten in Form des EEG.

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Wann hilft Bio- & Neurofeedback

Unser Gehirn ist wie ein Landkarte

Bio- und Neurofeedback sind Symptom orientierte Trainings. D.h. es werden keine Ursachen-Therapien vorgenommen, sondern basierend auf der problematischen Symptomatik die entsprechend "dafür zuständige" Gehirnregion gemessen und deren vorherrschende Unter- resp. Überaktivität wieder ausgeglichen. Insofern gibt es fast nichts, was nicht mit Bio- resp, Neurofeedback angegangen werden kann, denn jede erlebte Symptomatik hat ja irgendwo seinen Ursprung in einem spezifischen Gehirnareal.

Prädestiniert für Biofeedback

Ich wende Biofeedback v.a. bei Stress-Themen erfolgreich an, entsprechend auch bei Stress auslösenden Themen wie Angst, und Stress nachfolgenden Themen wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Muskelverspannungen, Bluthochdruck, usw.  Biofeedback lässt sich auch sehr gut mit mentalem Coaching kombinieren,

Prädestiniert für Neurofeedback

Ich wende Neurofeedback v.a. bei Symptomprofilen wie Angst, Depression, Aufmerksamkeit-Defizite und Schlafstörungen an. Doch so detailliert die Landkarte unseres Gehirnes heute bekannt ist, so weit sind auch die Einsatzmöglichkeiten von Neurofeedback. So eignet sich Neurofeedback für Symptomprofile wie sensorische und kognitive Symptome, physische und Verhaltensprobleme, Dysregulationen im Immun, Hormon- oder vegetativen Nervensystem, Schmerzen, Appetit- und Essstörungen, Bindungs- und Persönlichkeitsstörungen, Entwicklungsstörungen oder Spitzenleistungstrainings.

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Wie funktioniert ein solches Training

Sie sehen einfach nur fern

Je nach Symptomprofil wird bei Biofeedback an der entsprechenden Körperstelle, bei Neurofeedback an entsprechenden Kopfpositionen, das entsprechende Signal gemessen, während Sie eine Video-Animation am Bildschirm betrachten. Speziell beim Biofeedback hat die Atemtechnik noch eine wesentliche Bedeutung.

Die Software gibt Feedback

Anhand der kontinuierlichen Messung wandelt das System Zielwert-Abweichungen laufend in entsprechende Bildsignalen um, welche im Rahmen der Video-Animation sofort angezeigt werden. 

Das Gehirn macht den Rest

So bekommt das Gehirn in Echtzeit laufend und sofort Feedback über die Qualität der gerade stattfindenden eigenen Gehirnaktivität. Es lernt dadurch selbst, seine eigene Regulierung der Gehirnaktivität in den optimalen Zustand zu fördern.

Im gesamten Training werden also keine invasiven Eingriffe vorgenommen, sondern nur Werte gemessen, den Rest macht Ihr Gehirn völlig eigenständig in seiner natürlichen Funktion.

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Wie läuft das Training bei mir ab

Symptomprofil erstellen

In der Erstsitzung schauen wir uns zuerst an, unter welchen Symptomen Sie leiden. Dies gibt mir Anhaltspunkte über die betroffenen Körpersensoren beim Biofeedback resp. Gehirnbereiche beim Neurofeedback, die wir trainieren. Dies können je nach Symptomatik und Art des Auftretens verschiedene Bereiche sein. 

Biofeedback-Training

Ein Kombi-Sensor misst an Ihrem Finger die Stress-Parameter anhand des Hautleitwerts, der Temperatur und der Herzfrequenz. Für jedes dieser Parameter gibt es vorbestimmte Zielwerte als Referenzwert, anhand deren das System Abweichungen feststellt und im Video anzeigt.

Eine Sitzung dauert 45 Minuten. Je nach Symptomprofil wird die Autoregulierung einzelner oder aller diese Werte jeweils trainiert, zuerst unter normalen Umständen und dann unter Stress.

Neurofeedback-Training

Bei den max. ersten beiden Sitzungen gilt es, Ihre individuelle Frequenz optimaler Gehirnaktivität zu ermitteln. Dies ist dann eine Art Referenz-Frequenz, anhand der das System eine Unter- resp. Überaktivierung feststellen kann. 

Haben wir die Trainingsfrequenz einmal bestimmt, beginnt das eigentliche Training. In jeder Sitzung findet der gleiche Ablauf statt. Ich positioniere Ihnen je nach Trainingsziel die Elektroden zur Messung des EEG auf dem Kopf, starte das Video, welchem Sie für 30 Minuten einfach nur zusehen. Es kann sein, dass wir mehrere Gehirnareale trainieren und so innerhalb der Sitzung die Elektroden-Positionen 2-3 mal wechseln.

Dauer des Trainings

Für ein erfolgreiches Training mit nachhaltiger Wirkung müssen sie mit 15 bis 20 Sitzungen rechnen, in Abständen von mindestens 1x wöchentlich. Mit längeren Unterbrüchen gefährden Sie die nachhaltige Wirkung. Vor allem beim Neurofeedback ist dies sehr wichtig.

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Um Dinge an sich selbst erkennen zu können, brauchen wir den Blick in den Spiegel.

Ihrem Gehirn geht es genau so.

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