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Therapeutische Hypnose

Wir können unser Verhalten nur minimalst bewusst steuern,

das allermeiste geschieht unbewusst. 

Nehmen Sie auf die Qualität Ihres Unbewussten Einfluss!

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Was ist Hypnose

Hypnose ist eine Therapiemethode, mit der man über einen bestimmten Bewusstseins-Zustand (ALPHA-Bereich der Gehirnwellen) - man nennt ihn Trance - den Zugang zum Unbewussten ermöglichen kann.

Der Mythos der Willenlosigkeit 

Die meisten haben schon von Hypnose gehört oder gesehen, und viele stehen ihr mit Respekt oder gar Angst gegenüber. Mit schuld daran ist das verfälschte Bild, das uns die Show-Hypnose im Fernsehen vermittelt. Allem voran der Irrglaube, dass wir in einen willenlosen Zustand versetzt werden. Natürlich gibt es die Technik der Blitzhypnose, welche manche, höher suggestible Persönlichkeit sofort in einen Trance-Zustand versetzen kann. Aber es ist NICHT möglich, dabei jemanden etwas gegen seinen inneren Willen zu suggestieren.

Hypnose macht sich zu nutze, was wir eh schon tun

Die therapeutische Hypnose lässt sich Zeit bei der Trance-Induktion. Eine Trance ist etwas völlig alltägliches und natürliches. Wir versetzen uns selbst mehrere Male am Tag in einen Trance ähnlichen Zustand. Ein klassisches Beispiel dafür ist, wenn wir mit dem Auto auf der Autobahn unterwegs sind. Plötzlich realisieren wir: "Was, schon hier!?" Einerseits waren wir mit unserer Aufmerksamkeit weg von der Aussenwelt in uns gekehrt, und haben dennoch gleichzeitig im Aussen "unbewusst" das Auto sicher gelenkt. Die Induktion für die Trance geschieht hier durch die monotone Fahrt und Geräusche auf der Autobahnstrecke.

Innerer Fokus und "entspanntere" Gehirnwellen 

In der Hypnose geschieht etwas ähnliches, nur führt Sie der Therapeut gezielt durch die Trance-Induktion. Mit Hilfe Ihrer eigenen Vorstellungskraft führt er Sie einerseits in Tiefen-Entspannung, so dass die Gehirnwellen in einen tieferen Frequenzbereich fallen. Anderseits führt er Ihre Aufmerksamkeit nach Innen. Das ist schon alles.

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Wann hilft Hypnose

Ein Trugschluss

Oft wird Hypnose als eine Art Wunderheilung angesehen. Ich lege mich hin, der Hypnose-Therapeut macht etwas in meinem Unbewussten und ich bin geheilt. So muss ich selbst nichts tun. Hypnose ist kein Allerheilmittel, um nicht aus der eigenen Komfortzone treten zu müssen. Hypnose ist mehr als Beschleuniger zu betrachten, denn es spielen viele weitere Faktoren eine Rolle, die ich bewusst angehen muss. Z.B. der Wille, wenn ich nicht wirklich will, dann hilft auch keine Hypnose. Oft gesehen bei Raucherentwöhnungs- und Diät-Hypnosen. Und wenn ich wirklich will, dann braucht es oft auch keine Hypnose.

Unbewusstes bewusst machen

Hypnose ist dann sehr erfolgreich, wenn man sie nicht zur Symptombekämpfung einsetzt. Im Grunde hilft sie überall dort sehr gut, wo wir Unbewusstes ergründen wollen, um dort den Ursprung eines gegenwärtig symptomatischen Problems aufzuspüren und die Verankerung aufzulösen. Unbewusst verankert kann zum Beispiel etwas sein, was wir aufgrund eines traumatischen Erlebnisses verdrängt haben, oder Prägungen aus der Kindheit, die wir nicht realisieren, oder Verhaltensautomatismen, denen wir unterlegen sind, ohne das wir es merken, usw. Wenn wir etwas Unbewusstes konkret beim Namen nennen können, dann lässt es sich auch bewusst bearbeiten und auflösen. 

Erfolgreich eingesetzt

Die besten Erfolgserlebnisse in meiner Praxis erziele ich beispielsweise bei der Auflösung von Ängsten, dem Stärken des Selbstbewusstseins oder dem Verändern von hindernden Glaubenssätzen. Auch für psychosomatische Beschwerden gibt es gute Hypnose-Techniken. 

Der Wirkungserfolg von Hypnose ist allerdings sehr individuell und hängt wesentlich vom Suggestibilitätsgrad einer Person ab, und dieser ist u.a. stark abhängig von der typologischen Persönlichkeit und von der Offenheit resp. Angst verursachten Verschlossenheit der Hypnose gegenüber.

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Wie läuft eine Hypnose bei mir ab

Erstgespräch

Auch eine Hypnose beginnt mit einem Erstgespräch. Nebst der Anamnese für den Therapeuten ist es für den Klienten sehr wichtig, zu klären, wie seriös ein Hypnose-Therapeut arbeitet, wie er auf Sie individuell eingeht, wie stark Sie ihm vertrauen können. Bei der Hypnose können Dinge auch schieflaufen, wenn man als Therapeut nicht die notwendige Professionalität mitbringt. Machen Sie niemals eine Hypnose bei jemanden, bei dem Sie ein schlechtes Gefühl haben und kein Vertrauen fassen können.    

Induktion und Vertiefung in die Trance

Die Phase der Induktion und Vertiefung dient dazu, Sie (Ihr Gehirn) in eine tiefe Entspannung zu führen, und Ihre Aufmerksamkeit von aussen nach innen zu lenken. Dies empfinden Sie dann als leichten Trance-Zustand. Wie ausgeprägt Sie das empfinden, ist individuell. Man kann es sich ähnlich wie kurz vor dem Einschlafen vorstellen. Ich persönlich mache nie Hypnosen, bei der ein Klient derart in Tiefen-Trance versetzt wird, dass er keinen Bezug mehr nach aussen hat. Dies ist weder hilfreich in der therapeutischen Hypnose, noch notwendig, um einen Erfolg erzielen zu können.

Intervention

In der Intervention gehe ich dann auf das Thema ein. Grundsätzlich kann man zwischen suggestiver und analytischer Hypnose unterscheiden. Bei ersterer hören Sie einfach nur zu, bei zweiterer erfolgt eine Frage-Antwort-Interaktion zwischen Ihnen und mir. Darüber hinaus gibt es verschiedene Techniken und Wege, die ich dann je nach Thema anwende.

Aufwachen

In dieser Phase wird alles wieder umgedreht, d.h. ich hole Sie langsam aus der tiefen Entspannung zurück und lenke Ihre Aufmerksamkeit von innen wieder nach aussen.

Hypnose-Aufnahme

Dort wo es hilfreich ist, so bei Suggestions-Hypnosen, zeichne ich den Hypnosevorgang auf ein digitales Medium auf, so dass Sie ihn im Nachhinein zu Hause für 3 Wochen selbst regelmässig anhören können. Dies fördert die Verinnerlichung und damit Nachhaltigkeit der neuen Botschaften.

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Worauf ich für Sie achte

Professionalität

In der Hypnose gibt es Aspekte, die beachtet werden müssen, ansonsten können ungewollte Effekte ausgelöst werden. Eine seriöse Ausbildung und gewissenhafte Anwendung ist für mich deshalb selbstverständlich.

Vertrauen

Eine Hypnose ist eine Intervention in sehr persönliche Sphären. Gegenseitiges Vertrauen ist essenziell. Deshalb starte ich nie mit einer Hypnose-Sitzung, sondern immer zuerst mit dem Erstgespräch.

Vorort-Hypnose

Eine Hypnose online durchzuführen ist fahrlässig. Triftet ein Klient in Trance in ein Erlebnis ab, oder wird die Leitung unterbrochen, kann der Therapeut nicht mehr eingreifen und der Klient ist auf sich alleine gestellt. Deshalb führe ich die Hypnose nur in meiner Praxis durch.

Bereitschaft für Hypnose

Ab und zu erlebe ich, dass Klienten eine Hypnose wünschen, haben aber Angst davor. Es gibt keinen "Zwang" eine Hypnose durchführen zu müssen. Ich starte erst, wenn der Klient von sich aus bereit ist dazu. Lieber ein Coaching voranstellen und entwickeln lassen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Es muss auch nicht gleich ins Trauma eingetaucht werden, es gibt geeignete "Einstiegs"-Hypnosen, um mal ein Gefühl dafür zu bekommen.

Einfühlsames Herantasten

Ins Unbewusste zu tauchen ist eine sensitive Angelegenheit, da man je nach Thema auf Verdrängtes stossen kann, das mit seelischem Schmerz verbunden ist. Hier ist sorgfältiges und empfindsames Vorgehen notwendig. D.h. stelle ich fest, dass Ihnen unwohl wird oder Sie Angst haben hinzuschauen, wird kein weiteres Nachbohren erzwungen, sondern wir belassen es bis hier hin. Im Anschluss an die Hypnose besprechen wir das Erlebte und gehen ein anderes Mal tiefer, wenn Sie dazu bereit sind.

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Etwas im Dunkeln versteckt, wirkt trotzdem weiter, auch wenn wir es nicht sehen.

Bringen Sie Licht ins Dunkle und räumen Sie auf.

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